Montagen
Hier hat das goNorge Team eine sehr bescheidene Auswahl in Gebrauch. Einfach aber fängig.Zwischen Köder (Pilker, Gummifische, ganze Köderfische, etc.) und der geflochtenen Hauptschnur verwenden wir 1 – 2 Meter monofile Schnur. Diese ist für den Fisch schlechter sichtbar, bietet scharfen Felsen oder Fischzähnen Widerstand und puffert durch ihre Dehnung Schläge vom Fisch wirkungsvoll ab. Die Schnurstärke variiert je nach Einsatz von 0,30 bis 1,20mm. Auf Beifänger verzichten wir vollständig.
Unsere Naturködermontage besteht aus einem Vorfach mit ein bis zwei Seitenarmen. Das Prinzip bleibt von den leichten Montagen für Scholle und Co bis zur Tiefsee Montage weitestgehend gleich. Weniger ist hier oft mehr. Wichtig ist, dass es beim Ablassen und Heraufholen keine Verwicklungen gibt. Hier muss man sich auf seine Konstruktion verlassen können. Ärgerlich, wenn die Tiefsee Montage vollkommen verdrallt und nicht fangbereit auf 300 Meter Wassertiefe ankommt und der Fehler erst nach einer halben Stunde verschenkter Angelzeit bei der Köderkontrolle auffällt. Von Fehlbissen ganz zu Schweigen..
Dann haben wir noch handelsübliche Paternoster im Gepäck. Diese nutzen wir ausschließlich zum Fang von Köderfischen, wie Makrelen, Heringen und Kleinköhlern.
Selten kommen Rotbarsch Vorfächer zum Einsatz. Diese Angelart ist für uns nicht reizvoll. Die Montage hat ein Endblei und darüber alle 1 – 1,5 Meter einen Haken an einem kurzen Seitenarm. 5 – 10 Haken werden üblicherweise montiert. Eine nachtleuchtende Perle vor jedem Haken erhöht die Fängigkeit. Circle Haken sind hier sinnvoll, da nicht beim ersten gehakten Fisch eingeholt wird. Als Köder eignen sich kleine Fischfetzen, am besten von Hering oder Makrele.